Am Anfang war das Wort


Rede und Antwort von der Hoffnung geben

05.02.2014 - Grüezi, liebe FM-Blog-Leserinnen und -Leser. Es freut mich, hier gelegentlich ein wenig zu bloggen, von Hoffnung, Glaube oder was mir sonst gerade Spannendes auffällt.

Eine starke Aussage fürs Christsein finde ich die Bibelstelle im Ersten Petrusbrief, Vers 3,16, wo es heisst: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“. Das gibt uns allen als Christen einen recht klaren Auftrag. Ich glaube es betrifft jede und jeden an dem Platz in der Welt, der einem zur Zeit gegeben ist. Und mit dem persönlichen Stil und Charakter.

Als Mönch im Kloster bin ich selber nicht in einer Gemeinschaft, welche hierzu in bewohnte Zentren geht und Menschenmengen sucht oder ähnlich. Das Wort „Mönch“ deutet eher auf Einsamkeit, Alleinsein oder besser Zu-zweit-sein mit Gott, was in unserer Berufung als Erstes kommen soll. Und das finde ich toll so. Wir beten und geben auf unsre Art Rede und Antwort.

Zur Zeit bin ich aber doch ganz schön viel ausserhalb des Klosters unterwegs. Für die Klosterschule studiere ich eine Weile lang an einer Pädagogischen Hochschule. Und natürlich gibt das für einen Ordensmann mit flatternden schwarzen Stoffumhängen interessante Begegnungen. Ich kann jetzt eine für mich damals lustige Aussage von Pater Johannes Lechner gut teilen, als er an einem Jugendanlass erzählte, er beginne Gespräche von sich aus häufig etwa mit Fussball oder Ähnlichem. Die Fragen stellen die Leute dann von selber.

Toll fand ich in letzter Zeit auch die Gestalten von Johannes dem Täufer oder des Paulus, die in den Gottesdiensten genannt wurden. Beide sind Gestalten, welche konsequent von ihrer Hoffnung Zeugnis gaben, je mehr sie von ihr erfüllt, von Jesus Christus berührt wurden.

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