Am Anfang war das Wort


Keine Panik!

07.10.2016 - Der Sommer war schön, aber auch sehr bewegt. Als ich im September nach Hause kam, war ich schon ein wenig erschöpft. Das Schlimmste aber kam, als ich dann in meinen Kalender geschaut habe. Mir wurde bewusst, was mich in den nächsten zwei Monaten erwartet. Es war viel… viel zu viel… Und ich habe Panik bekommen.

Es war echt interessant, soviel unterwegs zu sein. Begonnen hat alles mit einem Kinderlager, dann kam die schwierige Zeit der Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Krakau und die Reise nach Polen selbst. Gott sei Dank konnte ich danach ein wenig Zeit mit meiner Familie verbringen. Ende August kamen noch eine Woche mit der charismatischen Jugend und anschließend die Bergwoche in Tirol dazu.

Als ich im September nach Hause kam, war ich schon ein wenig erschöpft. Das Schlimmste aber kam, als ich dann in meinen Kalender geschaut habe. Mir wurde bewusst, was mich in den nächsten zwei Monaten erwartet. Es war viel… viel zu viel… Und ich habe Panik bekommen.

Es ist kein schönes Gefühl zu spüren, dass du die Kontrolle verlierst, und wie dich die Ohnmacht überfällt. Am liebsten würde ich davonlaufen.

Die Frage war, was ich tun sollte. Die Antwort auf diese Frage kam so schnell, wie die Panikattacke. Keep calm - bleib gelassen. So habe ich mir einen guten Kaffee gemacht, laute Musik laufen lassen (Jesus Culture) und mich in einem Sessel zurückgelehnt. Dann habe ich mit Gott geredet.

Jesu, warum so viel? Wie soll ich das alles schaffen? Was, wenn ich es nicht packe? Alles gute Fragen, aber sie halfen nicht weiter. Nach noch ein bisschen mehr Musik und Kaffee kam dann die Erkenntnis: Jesus, wenn du willst, mache ich es - dein Wille geschehe.

Es hat die Aufgaben nicht weniger gemacht, aber es kam eine Ruhe in mir auf, die ich nicht vermutet hatte zu finden. Warum sollte ich mir Sorgen machen? Wenn Er will, dass etwas geschieht, dann gibt er mir auch die Kraft und die Mittel es zu realisieren. Vielleicht werde ich es nicht packen, aber ich habe auch Brüder, die mir zur Seite stehen. Warum sollte ich mir Sorgen machen? Wo Jesus mein Auftraggeber ist, wird auch alles gut - nicht perfekt, aber gut.

Es war wie das Bergsteigen. Ich habe nämlich Höhenangst… An einem schmalen Grat entlangzugehen oder auf einem kleinen Gipfel zu stehen und in den Abgrund zu schauen ist nicht einfach. Und klar bekommt man es mit der Angst zu tun. Das ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, Gott um Hilfe zu bitten - das habe ich wirklich in den Bergen gelernt - und Ihm zu vertrauen, dass er schlicht und einfach mir helfen wird.

Ich muss es immer wieder neu lernen, „Jesus, ich vertraue auf dich“ zu sprechen. Ruhe im Sturm zu bewahren und dann Gott um Hilfe zu bitten - das ist es, was mir hilft, in schwierigen Situationen zu bestehen.

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